Seit dem frühen 14. Jahrhundert siedelten sich im Calfeisental die freien Walser an.
Wegen ihrer Rodungstätigkeit in schwer zugänglichen, unerschlossenen Gebieten, genossen sie besondere Privilegien, die sogenannte Walserfreiheit. Die Kirche St. Martin wird erstmals 1432 urkundlich erwähnt.
Die Bevölkerung dürfte damals rund 100 Seelen gezählt haben. Wegen des immer rauer werdenden Klimas gaben die Walser die Siedlung 1652 auf. Sie wurde künftig nur noch als Maiensäss genutzt. 1955 wurde das Kirchlein renoviert und 1975 baute der damalige Eigentümer der Siedlung, Klemens Nigg, die Siedlung um.
Heute besteht dort ein Restaurant mit Massenlager, das von Touristen und Wanderern gerne besucht wird.